Aschermittwoch

Für die Faschingsbegeisterte ist am Aschermittwoch alles vorbei – zumindest der Karneval, die fünfte Jahreszeit. Für andere wiederum beginnt eine andere Zeit. Mit dem Aschermittwoch beginnt nämlich die 40-tägige Fastenzeit der Katholiken, zu ehren Jesu. Die Fastenzeit soll an die Zeit erinnern, als Jesus in der Wüste ausharrte ohne Nahrung. Das Wort Aschermittwoch kommt aus der katholischen Kirche da der Priester zu diesem Anlass ein Kreuz aus Asche auf die Stirn des Gläubigen malt. Das Kreuz sollte die Menschen daran erinnern, dass der Tod auch zum Leben gehört.

Zu fast jeder Religion gehört eine Fastenzeit, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten und die Dauer der Fastenzeit ist ebenfalls unterschiedlich. Gläubige Christen essen in dieser Zeit kein Fleisch, verzichten auf schlechte Angewohnheiten und trinken keinen Alkohol. Für die Christen beginnt die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch und endet am Samstag vor Ostern – dem Karsamstag. Nur an den Sonntagen darf das Fasten unterbrochen werden, deshalb ist die Fastenzeit auf 46 Tage ausgelegt, davon werden allerdings nur 40 Tage wirklich gefastet.