Fastnachtsdienstag
Neben dem Rosenmontag und der Weiberfastnacht ist auch der Faschingsdienstag in der Faschingszeit von großer Bedeutung. Er bildet den Schlusstag der närrischen Zeit und ist international auch als Mardi Gras bekannt. In einigen sürdlichen US-Staaten, wie Alabama, Mobile, Louisiana, New Orleans und anderen wird dieser Tag als Höhepunkt der Karnevalszeit angesehen. Früher hat man an diesen Tag das gesamte Fett und auch Eier aufgebraucht, um alles für die Fastenzeit vorzubereiten.
Dies könnte der Ursprung für die Namensherkunft "Fastnachtsdienstag" sein. Denn dieser leitet sich ab vom Beichtdienstag (Tag der Buße vor der Fastenzeit), der auch Pfannkuchentag genannt wurde. Bis heute ist Pfannkuchen ein beliebtes Gebäck, das man zum Fastnachtsdienstag verspeist.
Wie auch am Rosenmontag findet am Dienstag der Fastnacht oder auch Veilchendienstag ein Umzug statt. Meistens werden zu diesem Straßenzug die Gruppen eingesetzt, die auch schon am Rosenmontagsumzug teilgenommen haben, eingesetzt. Doch vor allem ist dieser für die Gruppen, die nicht am großen Umzug teilnehmen konnten oder wollten. Wie zum Beispiel Kinder. Der Weg der großen Umzüge ist meist für sie zu beschwerlich.
In Düsseldorf und Umgebung wird zu diesem Anlass der Hoppeditz beerdigt. Der damalige Düsseldorfer Erzschelm wird zum 11.11. ins Leben gerufen und seine Beerdigung am Fastnachtsdienstag soll den Abschluss für die Karnevalszeit darstellen.