Rosenmontag
Als absoluter Höhepunkt der Karnevalszeit im Rheinland gilt der Rosenmontag. Aber wann ist Rosenmontag? Der Rosenmontag findet jährlich 48 Tage vor Ostersonntag statt. Gesetzlich gesehen gilt er in keinem Bundesland als Feiertag. Da er jedoch zum echten Brauchtumstag zählt, zeigen viele Arbeitgeber in dieser Hinsicht viel Kulanz und geben Ihren Mitarbeitern meisten frei.
Wie fast alle altertümliche Namensbedeutungen hat auch der Rosenmontag eine verstrickte Bedeutung. Angefangen hat alles mit Napoleon, der das karnevalistische Treiben im Rheinland unterband. 1815 wurde der Karneval durch den Wiener Kongress wieder ins Leben gerufen. Zu diesem Anlass gründete man das Festordnende Comitee, das seine Hauptversammlung immer montags nach dem vierten Fastensonntag vollzog. Seit dem 11. Jahrhundert wird dieser 4. Fastensonntag auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Tag eine geweihte goldene
Rose an eine ehrsame Persönlichkeit übergab. Das Festordnende Comitee galt seit jeher als Rosenmontagsgesellschaft, weshalb sich der Begriff Rosenmontag für diesen Tag durchgesetzt hat.
Zum Anlass des Rosenmontags wird an Fasching vor allem in den Faschingshochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf ein großer Rosenmontagsumzug organisiert, der zahlreiche Besucher aus ganz Deutschland anlockt.